Meine Rezeptesammlung

Mein Traum besteht aus den Küchen dieser Welt. Ich mag sowohl die schottisch-englische Küche als auch die mediterrane Küche, die asiatische Küche in all ihren Variationen als auch die afrikanische, die kreolische, die südamerikanische...

Dieser Blog ist eine bunte Mischung aus all diesen Gegenden. Es gibt eine Weltmusik, warum sollte es keine Weltküche geben?

Einige Rezepte stammen aus Kochbüchern oder Kochseiten aus dem Netz, die ich nachgekocht und/oder verfeinert habe. Andere Rezepte sind Eigenkreationen.

Ein paar Worte über mich:
wohnhaft im schönen Mittelfranken; im letzten Jahrtausend einen kaufmännischen Beruf erlernt, der mir keine Zukunftsperspektiven eröffnet hat; im Jahr 2014 ins kalte Wasser gesprungen und einen neuen Beruf erlernt; 2016 die Ausbildung als Hauswirtschafterin abgeschlossen; ab dem Sommer 2016 habe ich die Fachakademie für Landwirtschaft besucht und mich dort weitergebildet, im Sommer 2019 dort den Abschluss gemacht. Seitdem bin ich Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Nunmehr in meinem ursprünglichen Beruf wieder tätig. Die (Welt-)Küche lässt mich trotzdem nicht los.

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen. Fragen beantworte ich natürlich gerne :-)

Samstag, 22. August 2026

Radieschensalat

Durch die Sojasauce und die Erdnüsse bekommt dieser Salat eine asiatische Note. Den Koriander kann man auch weglassen oder durch Blattpetersilie ersetzen
 
Zutaten:
(für 2 Personen)
 
1 Bund Radieschen, geputzt
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 EL Balsamicoessig
1 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
etwas Pfeffer 
2 EL Koriander, gehackt
1 TL Erdnusskerne, geröstet und gehackt
 
Zubereitung:
 
Die Radieschen mit einem Messer leicht andrücken, damit sie etwas aufplatzen. So können Sie das Dressing besser aufnehmen. Mit Salz und Zucker bestreuen und 20 Minuten ruhen lassen.
 
Essig, Sojasauce, Öl und Pfeffer verrühren, mit den Frühlingszwiebeln und die Radieschen und den entstandenen Sud mischen.
 
Mit Koriander und Erdnüssen bestreuen und servieren. 
 

Kartoffel-Kürbis-Püree

Statt nur Kartoffeln kann man das Püree mit Kürbis verfeinern. Es passt wie klassisches Kartoffelpüree z.B. zu Buletten. Oder man nimmt es als herbstliche Variante zu schwedischen Hackbällchen.
 
Zutaten:
(für 2 Personen)
 
175 g mehligkochende Kartoffeln, grob gewürfelt
125 g Kürbis, z.B. Hokkaido, grob gewürfelt
1/2 TL Salz
1/2 EL Butter
1 Prise Muskat
1 Prise Pfeffer
100 ml Sahne oder Milch
 
Zubereitung:

Salzwasser zum Kochen bringen und die Kartoffeln und den Kürbis darin weich kochen.
 
Abgießen und in den Topf zurückgeben. Dabei etwas vom Abgießwasser  aufheben.
 
Kartoffeln und Kürbis grob zerstampfen, dabei nach und nach die Sahne oder Milch zugeben, bis ein cremiges Püree entstanden ist. Falls Flüssigkeit fehlt, kann etwas von dem Abgießwasser zugegeben werden.
 
Die Butter unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. 

Klassischer Linseneintopf

Linsen passen immer, wenn es draußen kälter wird.
Die  Gewürze packt man am besten in ein Gewürzsäckchen; so lassen sich Lorbeerblatt & Co. besser wieder entfernen. Da diese Gewürze nicht aufquellen, kann auch ein Teeei verwendet werden.
 
Zutaten:
(für 2 Personen)
 
125g braune Linsen
150 g Kartoffeln gewürfelt
100 g Möhren, klein gewürfelt
25 g Knollensellerie oder Petersilienwurzel, gewürfelt 
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt 
1/2 Liter Gemüsebrühe
Butterschmalz
1 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
etwas Zucker
2 EL gehackte Petersilie
2 Paar Würstchen, z.B. Wiener Würstchen oder Debreziner 
 
Für das Gewürzsäckchen:
 
1 Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1 Wacholderbeere
1/2 TL schwarze Pefferkörner 
 
Zubereitung:
 
Die Linsen in einem großen Topf mit ca. 500 ml Wasser und ohne Salz zum Kochen bringen und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Danach abgießen und zur Seite stellen.
 
Daas Butterschmalz in den Topf geben und die Zwiebeln mit dem Knoblauch sanft andünsten.
 
Dann die Möhren, Kartoffeln und Sellerie zugeben und für ca. 2 Minuten weiter dünsten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Linsen zugeben und das Gewürzsäckchen und nochmal aufkochen lassen. Danach für ca. 15-20 Minuten mit halb aufgelegtem Deckel köcheln lassen.
 
Das Gewürzsäckchen entfernen und abschmecken. Falls gewünscht, die Würstchen darin aufwärmen und den Eintopf servieren.
 
Dazu passt am besten eine Scheibe herzhaftes Bauernbrot.