Meine Rezeptesammlung

Mein Traum besteht aus den Küchen dieser Welt. Ich mag sowohl die schottisch-englische Küche als auch die mediterrane Küche, die asiatische Küche in all ihren Variationen als auch die afrikanische, die kreolische, die südamerikanische...

Dieser Blog ist eine bunte Mischung aus all diesen Gegenden. Es gibt eine Weltmusik, warum sollte es keine Weltküche geben?

Einige Rezepte stammen aus Kochbüchern oder Kochseiten aus dem Netz, die ich nachgekocht und/oder verfeinert habe. Andere Rezepte sind Eigenkreationen.

Ein paar Worte über mich:
wohnhaft im schönen Mittelfranken; im letzten Jahrtausend einen kaufmännischen Beruf erlernt, der mir keine Zukunftsperspektiven eröffnet hat; im Jahr 2014 ins kalte Wasser gesprungen und einen neuen Beruf erlernt; 2016 die Ausbildung als Hauswirtschafterin abgeschlossen; ab dem Sommer 2016 habe ich die Fachakademie für Landwirtschaft besucht und mich dort weitergebildet, im Sommer 2019 dort den Abschluss gemacht. Seitdem bin ich Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Nunmehr in meinem ursprünglichen Beruf wieder tätig. Die (Welt-)Küche lässt mich trotzdem nicht los.

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen. Fragen beantworte ich natürlich gerne :-)

Samstag, 3. Oktober 2026

Schneller Käsekuchen

Das nachfolgende Rezept ist für eine 18 cm-Kuchenform konzipiert. Wer Lust auf eine klumpenfreie Käsekuchenmasse hat, der sollte das Rezept unbedingt probieren. Dabei den Quark auf keinen Fall mit Magerquark oder ähnlichem austauschen, der 40% Quark macht einen Hauptteil des guten Geschmacks aus.
 
Zutaten:
 
Für den Teig:
100 g weiche Butter
150 g Mehl
50 g Zucker
1 Ei
 
Für die Quarkmasse:
400 g Quark, 40%
80 g Zucker 
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Ei
 
Zubereitung:
 
Aus den Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Das geht entweder von Hand oder auch schnell in der Küchenmaschine.
 
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter bepinseln.
 
Den Teig in der Form verteilen und am Rand ca. 4-5 cm hochdrücken.
 
Für die Quarkmasse alle Zutaten verrühren. Achtung: Der Teig ist ziemlich flüssig. Die Masse auf den Teig geben und den Kuchen dann bei Ober-/Unterhitze für ca. 60 Minuten bei 175° C backen.
  

 

Rahmgulasch mit Champignons

Das Gulasch nimmt etwas Zeit Anspruch, das ist es jedoch wirklich wert. Dazu passen Serviettenknödel oder Spätzle und Rotkraut.
 
Zutaten:
(für 2 Personen) 
 
400 g Gulasch, gemischt
200 g Champignons, in Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, gewürfelt
20 g Butter
1 EL Tomatenmark
200 ml Rinderfond
100 ml Schlagsahne 
100 ml Crème fraîche
1 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer
evtl. Speisestärke zum Binden
 
Zubereitung:
 
Die Butter in einem Topf zerlassen und das Fleisch darin anbraten. Mit Saz und Pfeffer würzen.
 
Dann die Zwiebewürfel dazugeben und kurz mitbraten. Das Tomatenmark einrühren und alles mit dem Fond ablöschen.
 
Das Gulasch für ca. 60 Minuten schmoren lassen.
 
Die Champignons dazugeben, die Sahne zugießen und dann das Crème fraîche einrühren. Ohne Deckel für 15 Minuten leicht einkochen lassen. Falls eine dickere Sauce gewünscht ist, mit Speisestärke binden. 
 
Nochmal abschmecken und servieren.

Klassisches Rotkraut

Es wird Herbst und die Zeit von Rotkraut & Co. beginnt. Rotkohl passt sowohl zu Braten als auch zu Gulasch oder Geschnetzeltem. Man kann es gut vorbereiten, da es aufgewärmt immer besser schmeckt.
Es bietet sich auch an, etwas mehr zu kochen und die Reste einzufrieren.
 
Zutaten:
(für 2 Personen) 
 
1/2 Rotkohl
1 kleiner Äpfel, fein gewürfelt
1 Zwiebel, die Hälfte davon fein gewürfelt
1 EL Zucker
1 EL Apfelessig oder roter Balsamico
1-2 Lorbeerblätter
5 Nelken
 30 g Butter
 250-300 ml Wasser
je 1 Prise Salz und Pfeffer
evtl. 50 ml trockenen Rotwein 
 
Zubereitung:
 
Vom Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, vierteln und den Strunk entfernen. Dann in Streifen schneiden oder hobeln.
 
Die halbe ungeschnittene Zwiebel mit den Nelken spicken.
 
Die Butter in einem ausreichend großen Topf zerlassen und die Zwiebel mit den Äpfeln und dem Zucker andünsten.
 
Nach zwei Minuten den Rotkohl zugeben und sofort den Essig dazugeben, damit er die Farbe nicht verliert. 
 
Mit Wasser aufgießen, die Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer dazugeben und umrühren. Die gespickte Zwiebel platzieren und alles für ca. 45 Minuten dünsten.
 
Zum Schluss die gespickte Zwiebel und ggf. das Lorbeerblatt entfernen und alles mit Wein, Salz, Zucker und evtl. noch etwas Essig abschmecken.
 
Das Rotkraut jetzt entweder servieren oder - wenn es vorbereitet wurde - nochmal aufwärmen.

 

Apfel-Möhren-Salat

Ein blitzschneller Salat für fast alle Gelegenheiten.
 
Zutaten:
(für 1 Person) 
 
1 große Möhre
1 kleiner Apfel 
 
Dressing: 
1 EL Zitronensaft
je 1 Prise Salz, Zucker, Pfeffer
1-2 EL Rapsöl 
 
Zubereitung:
 
Die Möhren putzen und grob reiben. Den Apfel waschen und mit der Schale rund herum ebenfalls raspeln.
 
Das Dresssing herstellen, Möhren und Apfel dazugeben und gut durchkneten.
 
Nochmal abschmecken und servieren.


Samstag, 22. August 2026

Radieschensalat

Durch die Sojasauce und die Erdnüsse bekommt dieser Salat eine asiatische Note. Den Koriander kann man auch weglassen oder durch Blattpetersilie ersetzen
 
Zutaten:
(für 2 Personen)
 
1 Bund Radieschen, geputzt
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 EL Balsamicoessig
1 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
etwas Pfeffer 
2 EL Koriander, gehackt
1 TL Erdnusskerne, geröstet und gehackt
 
Zubereitung:
 
Die Radieschen mit einem Messer leicht andrücken, damit sie etwas aufplatzen. So können Sie das Dressing besser aufnehmen. Mit Salz und Zucker bestreuen und 20 Minuten ruhen lassen.
 
Essig, Sojasauce, Öl und Pfeffer verrühren, mit den Frühlingszwiebeln und die Radieschen und den entstandenen Sud mischen.
 
Mit Koriander und Erdnüssen bestreuen und servieren. 
 

Kartoffel-Kürbis-Püree

Statt nur Kartoffeln kann man das Püree mit Kürbis verfeinern. Es passt wie klassisches Kartoffelpüree z.B. zu Buletten. Oder man nimmt es als herbstliche Variante zu schwedischen Hackbällchen.
 
Zutaten:
(für 2 Personen)
 
175 g mehligkochende Kartoffeln, grob gewürfelt
125 g Kürbis, z.B. Hokkaido, grob gewürfelt
1/2 TL Salz
1/2 EL Butter
1 Prise Muskat
1 Prise Pfeffer
100 ml Sahne oder Milch
 
Zubereitung:

Salzwasser zum Kochen bringen und die Kartoffeln und den Kürbis darin weich kochen.
 
Abgießen und in den Topf zurückgeben. Dabei etwas vom Abgießwasser  aufheben.
 
Kartoffeln und Kürbis grob zerstampfen, dabei nach und nach die Sahne oder Milch zugeben, bis ein cremiges Püree entstanden ist. Falls Flüssigkeit fehlt, kann etwas von dem Abgießwasser zugegeben werden.
 
Die Butter unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. 

Klassischer Linseneintopf

Linsen passen immer, wenn es draußen kälter wird.
Die  Gewürze packt man am besten in ein Gewürzsäckchen; so lassen sich Lorbeerblatt & Co. besser wieder entfernen. Da diese Gewürze nicht aufquellen, kann auch ein Teeei verwendet werden.
 
Zutaten:
(für 2 Personen)
 
125g braune Linsen
150 g Kartoffeln gewürfelt
100 g Möhren, klein gewürfelt
25 g Knollensellerie oder Petersilienwurzel, gewürfelt 
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt 
1/2 Liter Gemüsebrühe
Butterschmalz
1 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
etwas Zucker
2 EL gehackte Petersilie
2 Paar Würstchen, z.B. Wiener Würstchen oder Debreziner 
 
Für das Gewürzsäckchen:
 
1 Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1 Wacholderbeere
1/2 TL schwarze Pefferkörner 
 
Zubereitung:
 
Die Linsen in einem großen Topf mit ca. 500 ml Wasser und ohne Salz zum Kochen bringen und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Danach abgießen und zur Seite stellen.
 
Daas Butterschmalz in den Topf geben und die Zwiebeln mit dem Knoblauch sanft andünsten.
 
Dann die Möhren, Kartoffeln und Sellerie zugeben und für ca. 2 Minuten weiter dünsten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Linsen zugeben und das Gewürzsäckchen und nochmal aufkochen lassen. Danach für ca. 15-20 Minuten mit halb aufgelegtem Deckel köcheln lassen.
 
Das Gewürzsäckchen entfernen und abschmecken. Falls gewünscht, die Würstchen darin aufwärmen und den Eintopf servieren.
 
Dazu passt am besten eine Scheibe herzhaftes Bauernbrot.