Meine Rezeptesammlung

Mein Traum besteht aus den Küchen dieser Welt. Ich mag sowohl die schottisch-englische Küche als auch die mediterrane Küche, die asiatische Küche in all ihren Variationen als auch die afrikanische, die kreolische, die südamerikanische...

Dieser Blog ist eine bunte Mischung aus all diesen Gegenden. Es gibt eine Weltmusik, warum sollte es keine Weltküche geben?

Einige Rezepte stammen aus Kochbüchern oder Kochseiten aus dem Netz, die ich nachgekocht und/oder verfeinert habe. Andere Rezepte sind Eigenkreationen.

Ein paar Worte über mich:
wohnhaft im schönen Mittelfranken; im letzten Jahrtausend einen kaufmännischen Beruf erlernt, der mir keine Zukunftsperspektiven eröffnet hat; im Jahr 2014 ins kalte Wasser gesprungen und einen neuen Beruf erlernt; 2016 die Ausbildung als Hauswirtschafterin abgeschlossen; ab dem Sommer 2016 habe ich die Fachakademie für Landwirtschaft besucht und mich dort weitergebildet, im Sommer 2019 dort den Abschluss gemacht. Seitdem bin ich Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Nunmehr in meinem ursprünglichen Beruf wieder tätig. Die (Welt-)Küche lässt mich trotzdem nicht los.

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen. Fragen beantworte ich natürlich gerne :-)

Dienstag, 30. August 2011

Kürbissuppe

Für eine Kürbissuppe verwendet man am besten die kleinen Hokkaido-Kürbisse. Bei diesen Kürbissen kann man - wenn´s ganz schnell gehen soll - sogar die Schale dranlassen und mitpürieren.

Zutaten:
<500g geputztes="" k="" rbisfleisch="" span="">
1/2 l Gemüsebrühe oder Geflügelbrühe

125 ml süße Sahne

40g eiskalte Butter (muß nicht unbedingt sein)

1 EL Tomatenmark

2 EL Zucker

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

 

Den Kürbis putzen und abwaschen oder abschälen und in kleine Stücke schneiden. Den Zucker leicht an karamelisieren, Kürbistücke mit ein wenig Butter dazugeben und anschwitzen, der Zucker darf nicht zu braun werden. Tomatenmark dazugeben und mit der Geflügelbrühe ablöschen. Etwa 20 Minuten bei niedriger Hitze garen, danach pürieren und die Sahne zugeben. Nochmals kurz aufkochen lassen und ggf. die kalte Butter in kleinen Stückchen zugeben, nochmals pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und servieren.

Montag, 22. August 2011

Reis-Hack-Pfanne

Für zwischendurch, als Resteverwertung oder als mediterranes Abendessen an einem heißen Sommertag.

Zutaten:

1 Tasse Reis
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
Gemüse nach Wahl, z.B. Zucchini, Auberginen, Tomaten, Erbsen, Bohnen
250 g Hackfleisch
Salz, Pfeffer
weitere Gewürze nach Wahl, z.B. Estragon, Oregano, Rosmarin, Lavendelblüten
evtl. 1/8l Gemüsebrühe

Zubereitung:

Reis separat kochen. Zwiebel und Knoblauch anbraten, Hackfleisch zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Hackfleisch durchgebraten ist, das Gemüse in die Pfanne geben. Den gekochten Reis ebenfalls zugeben und alles nochmal würzen, da der Reis sehr viel Würze braucht. Wer es flüssiger haben möchte, gibt etwas Brühe dazu und läßt alles noch ein bißchen köcheln.

Griechischer Kaffee - Frappé

Bestens geeignet für die heißen Tage:

Zutaten:

1 gehäufter TL Instantkaffee
1-2 TL Zucker, je nach Süßigkeitswunsch
Wasser
Milch
evtl. Eiswürfel

Zubereitung:

Instantkaffee und Zucker in ein hohes Glas füllen, etwas Wasser aufgießen und mit einem Stabmixer (für Milchschaum) schaumig aufschlagen. Danach mit Milch und eiskaltem Wasser aufgießen und evtl. Eiswürfel zugeben.


Dienstag, 9. August 2011

Linseneintopf

Dieser Linseneintopf ist für Vegetarier ebenso geeignet wie für "Fleischfresser". Vegetarier lassen die Debreziner einfach weg und es schmeckt trotzdem.

Zutaten:

200 g Linsen, über Nacht eingeweicht
1x Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch)
Gemüsebrühe
2 Paar Debreziner
Butter

Zubereitung:

In einem Topf die Butter zerlassen, Linsen und Einweichwasser zugeben und langsam aufkochen. Geputztes und kleingeschnittenes Suppengemüse zugeben, mit Brühe aufgießen. Eintopf ca. 90 Minuten köcheln lassen, immer wieder umrühren und evtl. mit Brühe aufgießen. Nach ca. 1 Stunde die kleingeschnittene Debreziner zugeben, danach abschmecken und evtl. nachwürzen.

Knödelauflauf

Dieser Auflauf ist ideal für die Resteverwertung übriggebliebener Knödel. Oder man macht schnell frische Knödel und verwendet diese.

Zutaten:

6 Knödel
4-5 Salatblätter, am besten Salat mit einem kräftigen Geschmack nehmen
Speck in Würfel oder Scheiben
geriebener Käse
2 Eier
Milch oder Sahne
Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat

Zubereitung:
Knödel kochen oder vom Vortag verwenden. Salatblätter kleinschneiden und in eine gefettete Auflaufform legen, darauf die Knödel legen. Knödel mit Speckscheiben belegen oder mit den Würfeln bestreuen. Eier, Milch oder Sahne, Gewürze und Käse verrühren und über die Knödel gießen. Im Backofen noch ca. 25-30 Minuten bei 180 Grad gratinieren.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Kartoffel und Quark

Es gibt unzählige Arten, dieses an sich einfach Rezept zu kochen. Hier eine Variante mit Matjes:

Zutaten:

250g Quark
etwa 100ml Sahne
2 Matjesfilets
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Quark und Sahne locker vermischen, Matjes in Scheiben geschnitten dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen Salz- oder Pellkartoffeln. Wer es verspielt möchte, macht aus dem Quark auf seinem Teller einen Kratersee, der mit Öl (kein Olivenöl!) gefüllt wird.


Variationen (können auch kombiniert werden):

Schnittlauch und/oder gehackte Zwiebel
Matjes und Apfelstückchen
kleingeschnittene Cornichons

Donnerstag, 14. Juli 2011

Weißkohltopf mit Hackfleisch

Mein Weißkohltopf ist eine Variante des bekannten Bosnischen Eintopfes und schmeckt sowohl an warmen als auch an kalten Tagen hervorragend. Zum Eintopf paßt Weißbrot oder karamelisiertes Bauernbrot.

Zutaten:

1/2 Kopf Weißkohl
250 g Hackfleisch
5-6 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel (evtl. mit Grün)
Brühwürfel
Salz, Pfeffer
Kümmel nach Geschmack

Zubereitung:

Weißkohl hobeln, Kartoffeln grob würfeln, Zwiebel grob hacken, das Grün der Zwiebel kleinschneiden. Zusammen mit dem Hackfleisch in einen hohen Topf geben, pfeffern und salzen. Seitlich mit heißem Wasser auffüllen, den Brühwürfel dazugeben. Aufkochen lassen und danach etwa 60 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Ab und an vorsichtig umrühren. Abschmecken und ggf. nachwürzen. Heiß servieren.