Meine Rezeptesammlung

Mein Traum besteht aus den Küchen dieser Welt. Ich mag sowohl die schottisch-englische Küche als auch die mediterrane Küche, die asiatische Küche in all ihren Variationen als auch die afrikanische, die kreolische, die südamerikanische...

Dieser Blog ist eine bunte Mischung aus all diesen Gegenden. Es gibt eine Weltmusik, warum sollte es keine Weltküche geben?

Einige Rezepte stammen aus Kochbüchern oder Kochseiten aus dem Netz, die ich nachgekocht und/oder verfeinert habe. Andere Rezepte sind Eigenkreationen.

Ein paar Worte über mich:
wohnhaft im schönen Mittelfranken; im letzten Jahrtausend einen kaufmännischen Beruf erlernt, der mir keine Zukunftsperspektiven eröffnet hat; im Jahr 2014 ins kalte Wasser gesprungen und einen neuen Beruf erlernt; 2016 die Ausbildung als Hauswirtschafterin abgeschlossen; ab dem Sommer 2016 habe ich die Fachakademie für Landwirtschaft besucht und mich dort weitergebildet, im Sommer 2019 dort den Abschluss gemacht. Seitdem bin ich Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Nunmehr in meinem ursprünglichen Beruf wieder tätig. Die (Welt-)Küche lässt mich trotzdem nicht los.

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen. Fragen beantworte ich natürlich gerne :-)

Samstag, 17. Oktober 2020

Grundsätzliches zu Eintöpfen

Ursprünglich kommen Eintöpfe aus der bäuerlichen Küche. Früher wurde der Topf über das Feuer gehangen und dann kam alles rein, was (gut) schmeckt, sättigt und/oder gerade vorhanden war - nicht immer unbedingt in der Reihenfolge. Eintöpfe sind auch kein deutsches Phänomen, das Kochen in einem einzigen Topf (neudeutsch one-pot-cooking) gibt es überall, wo Kochgeschirr gespart werden soll bzw. nur eine Kochstelle zur Verfügung steht.

Typische Zutaten sind Erbsen, Bohnen, Linsen, Kohl und Wurzelgemüse wie Rüben, Sellerie und Möhren sowie Kartoffeln. Auch Lauch und Zwiebeln findet man oft und als Abwandlung Kidneybohnen, Mais u.ä.

Als zusätzliche Einweißlieferanten bieten sich Fleisch, Wurst, Speck, Kassler oder Fisch an.

Das Eintopfprinzip ist dabei immer dasselbe: in einen ausreichend großen Topf wird alles geschichtet (teilweise vorher angebraten, z.B. Hackfleisch), wobei das, was am längsten braucht, ganz nach unten kommt. Eine typische Schichtung wäre z.B. in Öl angebratenes Hackfleisch, Kartoffeln, Möhren/Sellerie, Paprika, Lauch. Zwischen den Schichten wird immer wieder etwas gewürzt, mindestens mit Salz und Pfeffer, aber auch mit Oregano, Majoran, Thymian etc. Dann wird mit Gemüsebrühe oder Wasser aufgefüllt, der Deckel aufgelegt und alles aufgekocht. Danach die Hitze reduzieren und den Eintopf je nach Zutaten 45-60 Minuten köcheln lassen. Wenn genügend Brühe bzw. Wasser aufgefüllt wurde, brennt auch nichts an und der Eintopf kann in aller Ruhe sein Aroma entfalten. Umgerührt wird erst kurz vor dem Servieren.
 
Leider haben Eintöpfe noch immer den Ruf eines Arme-Leute-Essens. Dabei sind sie unglaublich flexibel, schnell gemacht und wenn sie einmal kochen, ist schon alles erledigt in der Küche. Sie machen satt, halten im Herbst und Winter warm und schmecken nach dem zweiten oder dritten Aufwärmen sowieso am besten :-)

Hackfleisch-Kartoffel-Eintopf

Herbstzeit ist Eintopfzeit. Wärmt von innen und schmeckt besser, je öfter man ihn aufwärmt. Eintöpfe mit Hackfleisch sollten trotzdem immer schnell verbraucht werden.
 
Zutaten:
(für 4 Personen)
 
1 Zwiebel, fein gewürfelt
750 g Kartoffeln, grob gewürfelt
350 g Hackfleisch
1 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten oder 500 g frische Tomaten (gewürfelt)
3-4 Karotten, in Scheiben geschnitten
1/2 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
500 ml Gemüsebrühe
Öl
Oregano, Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und das Hackfleisch mit dem Tomatenmark darin anbraten.
 
Danach den Eintopf einschichten: Zwiebelwürfel, Kartoffeln, Karotten, Tomaten und Lauch. Die Zwischenschichten würzen und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
 
Aufkochen lassen und dann für ca. 35-40 Minuten leise köcheln lassen. Vor dem Servieren nochmal abschmecken.
 

Montag, 12. Oktober 2020

Reisauflauf mit Schinken

Vegetarier lassen den Schinken weg oder ersetzen ihn durch Mais.
 
Zutaten:
(für 2 Personen)
 
100 g Reis
100 g Erbsen
100 g Schinken, gewürfelt
1 Paprikaschote
1 Becher Schmand (200 g)
2 Eier
Salz, Pfeffer
Paprikapulver edelsüß
100 g Streukäse, z.B. Gouda

Zubereitung:

Reis kochen, Paprika und Schinken würfeln. Zusammen mit den Erbsen in eine Auflaufform schichten.

Schmand, Eier und Gewürze vermischen, über den Reisauflauf geben und mit dem Käse bestreuen. Bei 180°C ca. 25 Minuten im Backofen überbacken.

Sonntag, 27. September 2020

Maiscreme

Wenn man Tomatensauce als Beilage zu Hackbällchen plant, jedoch keine Tomaten mehr hat, muss man sich was einfallen lassen. Eine Maiscreme ist eine gute Alternative.

Zutaten:
(für 2 Personen)
 
1 Dose Mais (330 g)
10 g Butter
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
200 ml Milch
2 EL Sahne
2 TL Stärkemehl
Pfeffer, Salz
 

Zubereitung:

In einem Topf die Butter auslassen und die Zwiebeln darin andünsten.
 
Den Mais zufügen, kurz mitköcheln lassen und dann zerdrücken. Am besten eignet sich dabei ein Kartoffelstampfer.

Die Milch zugeben und aufkochen lassen. Sahne mit dem Stärkemehl verrühren und die Creme damit binden. Mit Pfeffer und Salz würzen und als Beilage servieren.
 

Muffins süß und herzhaft

Aus gegebenem Anlass darf ich mich mal wieder mit Muffins beschäftigen. Nachfolgend vier Rezepte für die Süßen und die Herzhaften. Alle Rezepte beziehen sich auf ein Muffinblech (12 Stück).
 
Die Zubereitung ist immer dieselbe: In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Natron vermischen, in einer anderen Schüssel das Ei verquirlen und alle anderen "nassen" Zutaten dazugeben. Dann die Mehlmischung zur Eimasse geben und kurz rühren. Teig in die Backform einfüllen und etwa 20-25 Minuten backen.

Schoko-Kokos-Muffins
 
Zutaten:

1 Packung Bounty-Riegel (ca. 220 g)
250 g Mehl
2 1/2 El Kakaopulver
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei
140 g Zucker
80 ml Pflanzenöl
300 ml Buttermilch

Hier 6 Bountyriegel halbieren und für die Deko aufheben. Die restlichen Bountyriegel kleinschneiden und zum Mehl geben.

Zur Deko Kuvertüre schmelzen, Muffins eintauchen und mit den halben Bountyriegeln dekorieren.

Apfel-Zimt-Muffins

Zutaten:

1 mittelgroßer Apfel
40 g Rumrosinen
160 g Zucker
1/2 TL Zimt
200 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei
80 ml Pflanzenöl
225 g Naturjoghurt

Apfel raspeln und mit 1 EL Zucker und dem Zimt verrühren. Hälfte des Teiges in die Förmchen füllen, je 1 EL Apfelmischung daraufgeben und mit dem restlichen Teig auffüllen.

Zur Deko Puderzucker verwenden.

Hackfleisch-Mais-Muffins

Ein Hauch von Tex-Mex-Küche...

Zutaten:

1 Zwiebel
1 kleine Dose Mais
200 g Hackfleisch
1/2 TL Cayennepfeffer
3/4 TL Salz
200 g Mehl
2 TL Gemüsebrühe
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei
80 ml Pflanzenöl
250 g Naturjoghurt
 
Zwiebeln und Hackfleisch kurz anbraten, Mais zugeben und mit Cayennepfeffer und Salz würzen. Teig dann wie oben beschrieben weiterverwenden.

Schinken-Käse-Muffins
 
Zutaten:
 
100 g Schinken, klein gewürfelt
100 g geriebener Käse
200 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Ei
80 ml Pflanzenöl
200 ml Milch

Käsekuchen mit Obst

Für diesen Käsekuchen bieten sich Aprikosen, Pfirsiche oder Mandarinen an. Sogar Nektarinen können dazu passen, diese dann frisch verwenden.
 
Zutaten:
(für eine Springform von 24 cm Durchmesser)

für den Teig:
400 g Mehl
3/4 Päckchen Backpulver
180 g Zucker
2 Eier
125 g Butter

für den Belag:
1 Dose Aprikosen, Pfirsiche oder Mandarinen, ca. 240 g Abtropfgewicht
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
abgeriebene Schale einer Zitrone oder ein paar Spritzer Zitronensaft
50 g Zucker
3 Eier
evtl. Puderzucker

Zubereitung:
 
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig herstellen und ca. 30 Minuten kaltstellen.
 
Obst gut abtropfen lassen und ggf. kleiner schneiden. Die restlichen Zutaten gut verrühren.

Die Springform einfetten, 3/4 des Mürbteigs in die Form geben und andrücken. Die Quarkmasse auf den Teig geben und das Obst darauf verteilen.

Den restlichen teig krümelig kneten und über die Quarkmasse streuseln.

Den Kuchen im Ofen auf mittlerer Schiene bei 180° C ca. 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und ggf. mit Puderzucker bestreuen.

Montag, 21. September 2020

Putengeschnetzeltes

Natürlich kann man auch jede andere Fleisch- bzw. Geflügelsorte verwenden.
 
Zutaten:
(für 4 Personen)
 
500 g Putengeschnetzeltes
1 große Zwiebel, in halbe Ringe geschnitten
200 g TK-Erbsen,
1 Becher Sahne
Salz, Pfeffer
2 EL Öl
 
Zubereitung:
 
Fleisch in 1 EL Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Im restlichen Öl die Zwiebeln anbraten, die Erbsen zugeben, mit Sahne und etwas Wasser aufgießen und alles köcheln lassen, bis die Zwiebeln gerade noch bissfest sind.

Dann das Fleisch wieder zugeben (auch den ausgetretenen Saft), nochmal mit aufwärmen und dann servieren.

Dazu passen Bandnudeln, Fussili oder auch Reis.