Meine Rezeptesammlung

Mein Traum besteht aus den Küchen dieser Welt. Ich mag sowohl die schottisch-englische Küche als auch die mediterrane Küche, die asiatische Küche in all ihren Variationen als auch die afrikanische, die kreolische, die südamerikanische...

Dieser Blog ist eine bunte Mischung aus all diesen Gegenden. Es gibt eine Weltmusik, warum sollte es keine Weltküche geben?

Einige Rezepte stammen aus Kochbüchern oder Kochseiten aus dem Netz, die ich nachgekocht und/oder verfeinert habe. Andere Rezepte sind Eigenkreationen.

Ein paar Worte über mich:
wohnhaft im schönen Mittelfranken; im letzten Jahrtausend einen kaufmännischen Beruf erlernt, der mir keine Zukunftsperspektiven eröffnet hat; im Jahr 2014 ins kalte Wasser gesprungen und einen neuen Beruf erlernt; 2016 die Ausbildung als Hauswirtschafterin abgeschlossen; ab dem Sommer 2016 habe ich die Fachakademie für Landwirtschaft besucht und mich dort weitergebildet, im Sommer 2019 dort den Abschluss gemacht. Seitdem bin ich Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Nunmehr in meinem ursprünglichen Beruf wieder tätig. Die (Welt-)Küche lässt mich trotzdem nicht los.

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen. Fragen beantworte ich natürlich gerne :-)

Samstag, 2. Juli 2022

Janssons Versuchung

Auch bekannt als Janssons frestelse. Einleckeres Kartoffelgericht aus Dänemark. Den Appetitsild kann man weglassen, dann ist es Svenssons Versuchung.

Zutaten:
(für 6 Personen)

1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
250 g Appetitsild - nicht zu verwechseln mit den in Deutschland erhältlichen Anchovis
300 ml Sahne
50 g Butter
3 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in ca. 1/2 cm dicke Stäbchen schneiden. Die Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden. 

Den Appetitsild aus der Lake nehmen und diese mit der Sahne vermischen.

Eine feuerfeste Form mit etwas Butter ausstreichen. Kartoffeln, Zwiebeln und Ansjovisfilets in die Form schichten. Mit den Kartoffeln abschließen.

Die Sahnemischung darüber gießen und die Semmelbrösel darüber streuen. Mit Butterflöckchen belegen und für ca. 30-40 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen backen.

Köttbullar

Zu echten schwedischen Köttbullar werden Kartoffelpüree und Preiselbeeren gereicht. Die passende Sauce ist hier zu finden. Die Sauce immer herstellen, bevor man die Köttbullar brät.
 
Zutaten:
(für 4 Personen)
 
Zutaten:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
50 ml Sahne
3 EL Semmelbrösel
1 Zwiebel, fein gerieben
1 TL Salz
1/2 TL gemahlener weißer Pfeffer
1 TL gemahlener Piment
1-2 EL Rapsöl
 
Zubereitung:
 
Semmelbrösel, Piment, Salz, weißen Pfeffer und Sahne miteinander verrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
 
Die feingeriebene Zwiebel in einer großen Schüssel zusammen mit dem Hackfleisch vermischen.
 
Das Ei und die Semmelbröselmischung zugeben und alles gut verkneten.
 
Mit befeuchteten Händen aus der Hackmasse kleine 3 cm große Bällchen formen.

Nun in einer Pfanne Öl erhitzen und die Bällchen darin für etwa 10 Minute anbraten. Die Bällchen dabei immer wieder in der Pfanne hin und her rütteln, damit die Bällchen gleichmäßig rundherum bräunen.  
 
Wenn die Köttbullar fertig sind, in der Sauce noch einmal kurz erwärmen und dann servieren.
 
 

Paprika-Gurken-Salat

Ein leichter sommerlicher Salat, geeignet als Beilage zum Grillen.

Zutaten:
(für 4 Portionen)

3 rote Paprika, grob gewürfelt
1 Gurke, gewaschen und grob gewürfelt
4 El Essig
4 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Paprika und Gurken in einer Schüssel vermischen

Aus den restlichen Zutaten eine Marinade herstellen und über den Salat gießen.

Alles gut vermengen und für ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Cacik Variante I

Der türkische Verwandte des griechischen Tzaziki und des indischen Raita. Cacik ist etwas flüssiger als Tzaziki und wird entweder als Vorspeise, Dip oder Salatsauce verwendet.

Zutaten:
(für 4 Portionen)

1 große Gurke, geschält und gewürfelt oder grob geraspelt
200 g Schmand
200 g Joghurt, am besten das 10%-ige
1 Prise Salz
1 Knoblauchzehe
2 EL getrocknete Pfefferminze
2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Schmand und Joghurt mischen, leicht salzen und mit den Gurken vermengen.

Knoblauchzehe in die Masse pressen und alles gut durchmischen.

Etwas Öl zugeben und mit der Minze bestreuen.

Bis zum Servieren kühlstellen.

Kartoffelbrot

Dieses Kartoffelbrot wird als Fladen gebacken. Das Püree am besten vorbereiten, da es vor dem Weiterverarbeiten vollständig ausgekühlt sein sollte.

Zutaten:
 
300 g Kartoffeln oder Kartoffelbrei
150-200 g Weizenmehl, alternativ Gerstenmehl
1 Ei
Salz

Zubereitung:
 
Die Kartoffeln kochen und dann pürieren, eventuell einen Schuss Milch hinzufügen. Das Kartoffelpüree vollständig abkühlen lassen.
 
Die restlichen Zutaten einkneten, ggf. etwas Mehl zufügen. Der Teig sollte nicht nicht zu sehr kleben.
 
Backblech mit Backpapier auslegen.
 
Den Teig in etwa sechs Portionen teilen (je nach Größenwunsch) und kleine Fladen mit etwa 1 cm Dicke auf das Backblech legen. Die Fladen mit einer Gabel mehrfach einstechen und goldbraun backen.
 
Backzeit: ca. 15 Minuten bei 225 – 250 Grad (Unter/Oberhitze, keine Umluft)

Rahmsauce für Köttbullar

Köttbullar mit Rahmsauce - das schwedische Essen schlechthin. Es soll sogar Menschen geben, die deswegen zu IKEA fahren. Dabei sind die originalen schwedischen Kötttbullar sogar noch besser und das will was heißen. Für die Rahmsauce kann man in Schweden entweder Fertigpulver nehmen (gibts dort in jedem Laden) oder man macht sie selber.

Zutaten:
(für 4 Personen) 

2 EL Butter
2 EL Weizenmehl
500 ml klare Fleischbrühe
100 ml Sahne
1 TL Sojasoße
1 Prise weißer Pfeffer
 
Zubereitung:
 
Butter in einem Topf oder Pfanne und schmelzen lassen.
 
Das Mehl dazu geben und vorsichtig anrösten. Unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen nach und nach die Brühe zugießen
 
Aufkochen lassen, bis die Sauce eindickt.
 
Zum Schluss die Sahne zufügen und mit Sojasauce und Pfeffer abschmecken. Dann nicht mehr aufkochen lassen, sondern nur noch warmhalten.
 
 

Dänische Remoulade

Original dänische Remoulade schmeckt völlig anders als die Remoulade, die wir in Deutschland kennen. Sie ist leicht süßlich und einfach nur lecker.
 
Man kann sie als Dip reichen, als Unterlage für Smörrebröd oder für die berühmten dänischen Hot Dogs verwenden.

Das Currypulver kann man theoretisch weglassen, dann verliert die Remoulade jedoch die schöne gelbe Farbe, an der man sie sofort erkennt.

Zutaten:
(für 1-2 Gläser)

150 g Mixed Pickles aus dem Glas
1 EL Kapern
1 EL gehackte Schalotte oder Zwiebel
150 g Mayonnaise - Achtung: Remoulade mit selbergemachter Mayonnaise hält sich maximal einen Tag im Kühlschrank
100 g saure Sahne
1 TL Senf
1/2 TL Curry
1/4 TL Zitronensaft

Zubereitung:
 
Kapern und Mixed Pickles sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten gut vermischen.
 
Danach kaltstellen, noch einmal gut durchrühren und in Gläser abfüllen.