Meine Rezeptesammlung

Mein Traum besteht aus den Küchen dieser Welt. Ich mag sowohl die schottisch-englische Küche als auch die mediterrane Küche, die asiatische Küche in all ihren Variationen als auch die afrikanische, die kreolische, die südamerikanische...

Dieser Blog ist eine bunte Mischung aus all diesen Gegenden. Es gibt eine Weltmusik, warum sollte es keine Weltküche geben?

Einige Rezepte stammen aus Kochbüchern oder Kochseiten aus dem Netz, die ich nachgekocht und/oder verfeinert habe. Andere Rezepte sind Eigenkreationen.

Ein paar Worte über mich:
wohnhaft im schönen Mittelfranken; im letzten Jahrtausend einen kaufmännischen Beruf erlernt, der mir keine Zukunftsperspektiven eröffnet hat; im Jahr 2014 ins kalte Wasser gesprungen und einen neuen Beruf erlernt; 2016 die Ausbildung als Hauswirtschafterin abgeschlossen; ab dem Sommer 2016 habe ich die Fachakademie für Landwirtschaft besucht und mich dort weitergebildet, im Sommer 2019 dort den Abschluss gemacht. Seitdem bin ich Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Nunmehr in meinem ursprünglichen Beruf wieder tätig. Die (Welt-)Küche lässt mich trotzdem nicht los.

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen. Fragen beantworte ich natürlich gerne :-)

Dienstag, 5. Januar 2021

Indisches Hackfleisch mit Erbsen


 
Ich war auf der Suche nach einem Alternativrezept zur Königsberger Hackpfanne und bin auf ein indisches Rezept gestoßen. Der Clou bei diesem Rezept sind die Eier und der scharfe Geschmack des nur kurz mitgekochten Ingwers.
 
Zutaten:
(für 4 Personen)
 
2 Eier, hartgekocht
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
4 Knoblauchzehen, zerdrückt
Öl
2 Gewürznelken, nach Bedarf
500 g Hackfleisch
2 TL gemahlener Koriander, nach Bedarf
1 TL Kurkuma
150 g Tomaten, frisch oder passiert aus der Dose
200 g TK-Erbsen
Salz, Pfeffer
50 g Ingwer, fein gehackt
1 TL Garam Masala
Korianderblätter, nach Bedarf, als Deko
 
Zubereitung:
 
Öl in einem Topf erhitzen, die Gewürznelken darin anrösten, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten.
 
Dann die Gewürze, die Tomaten und die Erbsen zugeben, salzen und pfeffern und ca. 10-15 Minuten sacht kochen lassen. Ingwer kurz mitbraten. Vor dem Servieren die Gewürznelken entfernen und mit den Eiern, dem Garam Masala und dem Koriandrgrün garnieren.

Dazu passt Reis, Naan oder Joghurtdip.

Paprika-Reis-Pfanne mit Joghurtdip

 

Paprikareis ist in der arabischen Küche als Beilage weit verbreitet. Hier eine Abwandlung in Richtung Indien. Für ein Hauptgericht kann noch Brot oder ein Salat dazu gereicht werden.

Zutaten:
(für 4 Personen)
 
150 g Reis
300 ml Gemüsebrühe
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 Chilischote, falls gewünscht, kleingehackt
2 EL Tomatenmark
2-3 Paprikaschoten, gewürfelt
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 TL Paprikapulver, scharf
Salz, Pfeffer
Öl
 
für den Joghurtdip:
300 g Naturjoghurt
2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz, Pfeffer
 
Zubereitung:
 
Den Reis in der Gemüsebrühe garen.
 
Zwiebeln in etwas Öl glasig dünsten. Knoblauch, Chilischote und Tomatenmark zugeben und kurz anschwitzen. Paprikawürfel zugeben, mitbraten und würzen. Reis zugeben und alles zusammen heiß werden lassen. Abschmecken und zusammen mit dem Joghurtdip servieren.
 
Für den Joghurtdip alle Zutaten verrühren und abschmecken. Alternativ kann dazu auch ein Raita gereicht werden.
 

 

Sonntag, 3. Januar 2021

Käsekuchen

Dieser Käsekuchen wird in einer Form mit 20 cm Durchmesser gebacken. Klein, aber fein und noch warm einfach nur lecker.

Zutaten:

für den Mürbteig:
180 g Mehl
120 g Zucker
60 g Butter
Salz
1 Ei (maximal M)

für die Quarkfüllung:
2 Eier
500 g Magerquark
30 ml Öl
120 g Zucker (Menge kann auf maximal 150 g erhöht werden)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
 
für die Deko:
Puderzucker

Zubereitung:

Mürbteig herstellen und für etwa 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Boden einer Backform mit Backpapier auslegen. Teig ausrollen und die Backform damit auskleiden, dabei den Rand weit nach oben ziehen.

Eier trennen, aus dem Eiweiß Eischnee schlagen.

Die restlichen Zutaten gut miteinander vermischen und zum Schluss den Eischnee darunterheben. In die Backform gießen und glattstreichen.

Bei160° C (Umluft) ca. 55 Minuten backen. Kurz im halb geöfneten Backofen ausdampfen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker betreut servieren.

Freitag, 1. Januar 2021

Gedeckter Apfelkuchen

Ein Apfelkuchen mit saftig-leckerem Innenleben.

Zutaten:
(für eine Form mit 26 cm Durchmesser)

für den Mürbteig:
300 g Mehl
200 g Zucker
100 g Butter
1 Ei
Salz
 
für die Füllung:
 3/4 Kilo Äpfel, geschält und in Stücke geschnitten
15 g Butter
40 g Zucker
2 EL Zitronensaft
1/4 TL Zimt
30 g Mandelstifte, falls gewünscht
30 g Rosinen, falls gewünscht
2 EL Aprikosenkonfitüre

für den Guß:
 2 EL Wasser
2 EL Rum
200 g Puderzucker
 
Zubereitung:
 
Mürbteig herstellen und kaltstellen.
 
Die Äpfel in Butter und Zucker und den Geschmackszutaten (außer der Konfitüre) leicht anschmoren, abkühlen lassen und den entstandenen Saft abgießen.

In eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform 2/3 des Mürbteigs geben, Rand hochdrücken, mit Backpapier abdecken und ca. 10-15 Minuten bei 180 °C blindbacken.

Den noch warmen Boden mit der Konfitüre bestreichen, die Apfelfüllung daraufgeben. Aus dem restlichen Mürbteig einen Deckel ausrollen und auflegen, dabei die Räner vorsichtig andrücken. In etwa 25-30 Minuten fertigbacken.

Kuchen ca 15 Minuten abdämpfen lassen und mir der Rumglasur bestreichen.

Mürbteig

Für Kuchen und Plätzchen geeignet. Die Formel lautet immer 3:2:1, gerechnet auf eine normale Kuchenform (28 cm Durchmesser).

Zutaten:

300 g Mehl
200 g Zucker
100 g Butter, kalt und in Stückchen
1 Ei
1 Prise Salz
 
Zubereitung:
 
Aus den Zutaten einen Teig kneten, in Folie wickeln und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Danach weiterverarbeiten.

Sonntag, 13. Dezember 2020

Kartoffelcurry mit Joghurt

Im Moment bin ich auf dem "ich-koch-indisch-Trip". Heute habe ich das erste Mal ein Kartoffelcurry ausprobiert. Es ist ein bißchen mehr geworden und reicht so noch für das Mittagessen am nächsten Tag. Übrigens bieten sich Currys dazu ähnlich gut an wie unsere Eintöpfe, so richtig lecker werden sie erst nach dem zweiten oder dritten Aufwärmen.

Für das Mörsern der Gewürze nehme ich übrigens eine ausrangierte elektrische Kaffeemühle; ich habe bis jetzt keinen Unterschied zu handgemörserten Gewürzmischungen feststellen können.

Zutaten:
(für 2 Personen)
 
400 g Kartoffeln, geschält, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
Salz
15 g frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 TL Kreuzkümmel
evtl. 1/2 TL Koriandersaat
1 TL Kurkuma
1 TL Currypulver
1 gehäufter TL Kasoori Methi (Bockshornkleeblätter)
1 Zwiebel
1 EL Butter
150 g Vollmilchjoghurt 
1 TL Speisestärke
2 Tomaten
evtl. 1/2 Bund Koriandergrün

Zubereitung:

Kartoffeln in Salzwasser kurz vor dem Garpunkt kochen, abgießen und das Kartoffelwasser auffangen.

Ingwer und Knoblauch schälen und klein hacken. Zwiebel ebenfalls schälen und würfeln. Die Gewürze mörsern.

In einem Topf die Zwiebel in der Butter andünsten, Ingwer und Knoblauch zugeben, weiterdünsten und dann die Gewürze darübergeben.

Die abgegossenen Kartoffeln zugeben und mit ca. 150 ml Kartoffelwasser aufgießen. Durch die gemörserten Gewürze ist die Konsistenz schon sämig. Die Hitze weiter reduziert lassen und den Deckel auflegen.

Das Joghurt mit der Speisestärke glattrühren und zum Curry geben. Nicht mehr aufkochen, sonst flockt das Joghurt aus. Ich lasse den Herd mittlerwe Hitze, das reicht vollkommen.

Jetzt die Tomaten entkernen und würfeln. Wer möchte, kann vorher noch die Haut abziehen. Tomaten zum Curry geben und weiterköcheln lassen. Ab und zu umrühren, da es durch die Speisestärke etwas am Topfboden anhaftet.
 
Vor dem Servieren nochmals abschmecken und ggf. gehacktes Koriandergrün dazu geben.

Dazu passt Basmatireis, Naan und Raita.

Raita

Leckerer Dip aus Indien. Hauptbestandteil ist Joghurt, der Rest ist (fast) austauschbar. Hier mein Grundrezept:

Zutaten:

300 g Naturjoghurt, 3,5 % Fett
1 kleine Tomate oder 3-4 Cherrytomaten, kleingeschnitten
1/4 Gurke, geschält und kleingeschnitten
1/4 rote Zwiebel, klein gewürfelt
1 kleines Stück Ingwer, klein gewürfelt
evtl. 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Chilliflocken
evtl. 1/2 TL Minze (Nane)

Zubereitung:

Gemüse (Gurke evtl. noch entkernen) mit dem Joghurt mischen und würzen.

Rechtzeitig vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen. Dazu passt Naan oder Fladenbrot.
 
Die Menge hält im Kühlschrank etwa 4-5 Tage, zumindest theoretisch. Es ist nämlich ziemlich lecker.